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Today: Feb 05, 2012
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Geschrieben von: Andy Holz   

 

Sehr geehrte Leser und Leserinnen von Andys Wetterschau
 
 
Keine Milderung, sondern Frostabschwächung!!

andy_holz

In den letzten Tagen hat sich in Sachen Niederschlag kaum etwas getan, aber die Temperaturen änderten sich stark. Im Laufe des Samstages kehrte die kältere Luft ein durch nordöstliche Winde und durch Hoch "Cooper" bei Russland. Am Sonntag und Montag streiften es nur schwache Schneefallgebiete, die in Richtung Aachen oder Heerlen mehr Schnee brachten als in der Eifel. In Aachen lagen am Dienstagmorgen etwa 8 cm, in Mützenich 4 cm und in Vossenack nur 2-3 cm. Hoch "Cooper" wurde durch das stärkere Hoch "Dieter" abgelöst. Hoch "Dieter" besaß einen Druck von stattlichen 1065 hPa am Dienstag. Dadurch ist auch deren Wetterauswirkung groß und beeinflusst ganz Osteuropa, Mitteleuropa und Nordeuropa. Der Tiefdruckeinfluss wich nach Süden aus und brachte in Italien heftige Schneefälle. Bei uns hielt am Mittwochmorgen der strenge Frost Einzug mit bis zu -15,4 Grad in Goé-Limburg und -13 Grad in Steckenborn, Hallschlag, Simmerath, Erkensruhr und Mützenich. Mit -12 Grad folgten Lammersdorf, Bouderath, Vossenack und Schmidt. Nur in Richtung Koblenz und Düren/Jülich blieb es bei -7 oder -8 Grad. 

 

 

 

Wetterkarte

 

 

Die Kältephase geht bis zum Wochenende weiter. Hoch "Dieter" bleibt mit einem Druck von 1060 hPa über Nordwestrussland liegen und wir liegen in einer sehr kalten östlichen Strömung. Die Nächte zu Donnerstag und Freitag werden noch kälter, verbreitet -11 bis -15 Grad und in Mulden wird es -15 bis fast -20 Grad kalt. Direkt über dem Schnee auch unter -20 Grad. Aber der Donnerstag und Freitag werden zwei sonnige Tage, aber klirrend kalt wegen dem mäßigen Nordost- bis Ostwind. Dieser drückt die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich (Windchill). Als Temperatur kann man nur -10 Grad im hohen Venn oder auf der Hohen Acht ablesen, sonst sind es auch nicht mehr als -9 bis -5 Grad. Nur an Rhein, Mosel und in Richtung Jülicher Börde teils -3 Grad. Am Wochenende wird der Frost nachts etwas schwächer, reicht aber trotzdem noch für -10 bis -16 Grad. tagsüber sind es -8 bis -4 Grad bei einem netten Sonne-Wolken-Mix. Bis Mitte kommender Woche (9.) wird der Frost langsam schwächer, aber nur die tiefsten Lagen nähern sich tagsüber der Nullgradmarke. In der Eifel schwächt sich der Frost von -8 auf etwa -5 bis -2 Grad ab. Auch die Nächte werden nur noch so im Bereich von -5 bis -10 Grad kalt sein, nur in Muldenlagen kann es weiterhin strengen Frost bis -14 Grad geben. Der Sonne-Wolken-Mix bleibt uns erhalten, wobei auch einzelne Schneeschauer möglich sind.  


 

 

Auch bis in Richtung Karneval (17.) zeichnet sich eher kaum eine Milderung ab. Nur in den Niederungen kann es für leichte Plustemperaturen reichen mit +1 bis +3 Grad. In mittleren und höheren Lagen der Eifel geht der Dauerfrost in leichter Form weiter, nachts auch mäßig und unter Aufklaren teils auch streng. Dabei ist Wechselhaftigkeit vorhanden, so das es immer wieder schneien kann. Gefrierender Regen ist auch möglich, weil die milde Atlantikluft teilweise auch mal durchsetzen könnte (in der Höhe). So werden wir insgesamt eine deutlich zu kalte erste Februarhälfte bekommen nach dem deutlich zu mildem Dezember und Januar.   


Die Vorhersage mit dem 16-Tages Trend von Huertgenwaldwetter, bzw. den Wetterkommentar (vorher bekannt von Eifelwetter): HIER

Spezielle Vorhersagen, Synoptik, Einschätzungen, Erklärstücke oder Hintergründe könnt ihr auf meinem Huertgenwaldwetter-Facebook-Blog erfahren, einfach nur "gefällt mir". Er wird je nach Wetterlage immer wieder aktualisiert, daher reinschauen (Gilt auch für Nicht-Facebooker). Zur Facebook-Seite: KLICK

 

Euer Andy

geschrieben am 1. Feb. 2012 um 13:40 Uhr
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Huertgenwaldwetter

 

(c) verwendete Europakarten bei gif-bilder.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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